Medea

Am 1. Februar war unsere Theatergruppe in Wien im Rabenhof-Theater, und sah die Geschichte von „Medea“ in einer Neu-Adaptierung.

Inhalt: Aufgewachsen in der abgeschiedenen Region Kolchis unter der tyrannischen Herrschaft ihres Vaters, kann die junge Medea ihr Glück kaum fassen, als plötzlich der charmante Grieche und zukünftige König von Korinth Iason vor ihrer Tür steht und ihr Avancen macht. Für „einen kleinen Gefallen“ würde er sie nicht nur mitnehmen, sondern auch zu seiner Ehefrau machen.

Endlich Freiheit! Raus in die weite Welt! In Korinth muss die junge Frau allerdings erkennen, dass auf „einen kleinen Gefallen“ immer gleich der nächst folgt und ihr strahlender Held in Wirklichkeit ein ziemlich unsympathischer Zeitgenosse ist, der sie nur für seine Zwecke benutzen will.

Zeit, aktiv zu werden und das Leben selbst in die Hand zu nehmen – denn wie hat schon der alte Platon gesagt: „Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es Allen recht machen zu wollen.“    

Mit Begeisterung folgten wir der Geschichte in Kolchis und Korinth. Mit einfachsten Mitteln hatte der Rabenhof ein Bühnenbild geschaffen, das in kürzester Zeit an die jeweilige Szene angepasst werden konnte. Auch die schauspielerischen Leistungen begeisterten uns; vor allem die Wandelbarkeit der Darsteller, die mehrere Rollen spielten.

Wir freuen uns schon auf den 15. März, wo wir im Theater im Zentrum eine weitere griechische Sage, nämlich die Geschichte von Odysseus sehen werden.

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